IG MARSS PREIS

Der IG MARSS PREIS wird alle zwei Jahre für besondere Leistungen und Verdienste um das Stadtbild, die Stadtentwicklung und den Denkmalschutz in Marburg verliehen.

Die bisherigen Preisträger:

2007 : TEKA, Bernd Brinkmann
2009 : Familie Kraft, Am Grün

2011 Architekt Thomas M.Oesterle
2013: Lokale Agenda 21/ AG Nachhaltige Stadtentwicklung & BI Stadtautobahn

Foto Udo Becker

Aktuell : IG MARSS PREIS 2015 wird Manfred Ritter verliehen
für seinen unermüdlichen, beispielhaften und erfolgreichen Einsatz für Denkmalschutz und Denkmalpflege im Dienst der Stadt Marburg



Preisverleihung am 18.November 2015, 18.30 Uhr im Historischen Rathaussaal

Lesen Sie hier die Bekanntgabe mit der Begründung der Jury.
Lesen Sie hier einen Bericht über die Preisverleihung
Lesen Sie hier die Begrüßungsansprache des IG MARSS Vordstandssprechers
Fotostrecke (Fotos Udo Becker)

Foto Udo Becker

IG MARSS PREIS 2013 für:

Lokale Agenda AG Nachhaltige Stadtentwicklung & BI Stadtautobahn



Lesen Sie die komplette Jury-Bekanntgabe.

Hier: Bilder und Begrüßung derPreisverleihung begruessung_2013.pdf





IG - MARSS - PREIS 2011 an Architekt
Thomas M.Oesterle



(Foto: C.Schreiner)


Für seine dem Charakter Marburgs angemessene und einfühlsame Architektur verlieh die Initiativgruppe Marburger Stadtbild und Stadtentwicklung e.V. (IG MARSS) am 3.11.2011 ihren diesjährigen Preis an den Marburger Architekten Thomas M. Oesterle.

Thomas M. Oesterle’s Gebäude beweisen einen respektvollen Umgang mit historischer Bausubstanz und verbinden diese oft mit zeitgemäßen modernen Elementen.

Die Auszeichnung erfolgt daher auch für Herrn Oesterles Lebenswerk, beispielhaft, kreativ und konsequent modernes Wohnen in alten Häusern und in moderner Architektur in historischem Umfeld umzusetzen.

Der IG MARSS PREIS für besondere Verdienste um Stadtbild, Stadtentwicklung und Denkmalschutz in Marburg ist undotiert und wird in zweijährigem Turnus nach einstimmigem Beschluss des Vorstands vergeben.

Lesen Sie hier: Begrüßungsansprache des Vorstandssprechers bei der Preisverleihung mit Fotos.

website Architekturbüro Oesterle: www.oesterle-architekten.de

IG MARSS PREIS 2009 für die Familie Kraft am Grün für Zivilcourage und Widerstand

Der von der Initiativgruppe Marburger Stadtbild und Stadtentwicklung e.V. (IG MARSS) vor zwei Jahren begründete „IG MARSS PREIS für Stadtbild, Stadtplanung und Denkmalschutz in Marburg“ wird auch 2009 wieder verliehen.

 In diesem Jahr erhält diesen Preis die Familie Kraft (Am Grün) für deren „Zivilcourage und Widerstand gegen die städtebauliche Zerstörung des Ensembles "Klein Venedig"  



 Der Preis in Form einer Plakette mit Urkunde wurde am 13.Oktober 2009 auf dem Parkplatz vor dem Haus der Familie Kraft verliehen.

Die IG MARSS, ein Verein der sich um Stadtbildpflege, Denkmalschutz  und  Stadtentwicklung in Marburg bemüht, hat den langen Weg der  Familie Kraft Am Grün 26 verfolgt, seit im im August 2007 publik wurde, dass auf ihrem Nachbargrundstück ein Apartmentgebäude errichtet werden sollte, das sich weder in Architektur, noch Größe  und sonstigen Details in die an der Lahn gelegene historische Bebauung eingefügt hätte, die die Marburger ihr "Klein Venedig" nennen.
Die Familie Kraft hat sich  gegen eine unzulässige Grenzbebauung gewehrt und auf mögliche statische Probleme aufmerksam gemacht, die durch den massiven Neubau entstehen könnten. Selbst ein finanzielles  Ausgleichsangebot des Investors hat die Familie Kraft ihren Widerstand nicht aufgeben lassen.
Die Familie Kraft hat darüber hinaus durch den Schritt in die Öffentlichkeit auch die Marburger Bevölkerung auf dieses Projekt aufmerksam gemacht – u.a. durch Pressegespräche, Unterschriftenaktion und viele Gespräche mit Anliegern und interessierten Bürgern.
 Die hierdurch entstandene öffentliche Diskussion über den geplanten Eingriff in das Stadtbild war eines der Motive für die Entscheidung des Magistrats im Juni 2009, das Grundstück anzukaufen und dieses mit in die planerische Umgestaltung des Rudolphsplatzes einzubeziehen.
 Die IG MARSS sieht  hierein eine vorbildliche private Initiative, die mit Zivilcourage letztlich verhinderte, was städtische Gremien  nicht verhindern wollten oder konnten.
Die IG MARSS  wünscht sich, dass solche Beispiele privater Initiative Schule machen werden.

Die Jury: die Mitglieder des Vorstands der IG MARSS
Für die Jury: der Vorstandsprecher
24.August 2009

Erstmals vergeben: Der IG MARSS PREIS

Am 2.Juli 2007 fand anlässlich der Wiedereröffnung des Kaufhauses TEKA erstmals die Verleihung des IG MARSS PREISES für STADTBILD, STADTPLANUNG UND DENKMALSCHUTZ statt.
Der  IG MARSS PREIS soll künftig jährlich an Personen, Firmen, Vereine  oder Institutionen vergeben werden soll, die sich um Stadtbild, Stadtplanung und Denkmalschutz in Marburg verdient machen. Dabei möchte die IG MARSS besonders solche Taten und Engagements berücksichtigen, die nicht so sehr im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen oder dort bisher nicht gebührend gewürdigt wurden.
Aus den Händen von Vorstandssprecherin Ulla Hirt nahm Kaufhaus-Betreiber Bernd Brinkmann Urkunde und eine Tafel entgegen.



Aus der Laudatio der Jury:

Die IG MARSS, als Verein der sich um Stadtbild, um Denkmalschutz  und um Stadtentwicklung in Marburg bemüht, hat mit Freude beobachtet, dass Sie, Herr Brinkmann, ein wichtiges Stilelement Ihrer Kaufhaus-Fassade der TEKA wiederhergestellt haben, das in der Vergangenheit der Lieblosigkeit im Umgang mit historischer Bausubstanz zum Opfer gefallen war.  Es handelt sich um die teilweise Wiederherstellung der Fassade des 1896 errichteten Gebäudes, die in den 50er Jahren durch Umbauten zerstört wurde.
Die IG MARSS honoriert diese Maßnahme und Ihr finanzielles Engagement in Zeiten, in denen Marburg zunehmend von gestalterisch misslungenen Fassaden von Einkaufszentren verschandelt wird. Ihre Restaurierung hat beweisen, dass kaufmännisches Denken problemlos auch mit ästhetischem Handeln gepaart sein kann. Wir wünschen uns, dass solche Beispiele privater Initiative Schule machen werden.
 
Die Jury: die Mitglieder des Vorstands der IG MARSS
Für die Jury: die Vorstandsprecher Ulla Hirt und Claus Schreiner
Marburg/Lahn, am 2.7.2007“
  Der Preis ist symbolischer Natur, es handelt sich um eine Plakette, die an der Gebäudefassade oder an geeigneter Stelle im Innern angebracht werden kann
INITIATIVGRUPPE
MARBURGER STADTBILD
UND
STADTENTWICKLUNG e.V