November 2016: Aus dem Magistrat und Oberbürgermeister-Büro hört man keine Neuikeiten wie es mit der Entwicklung der Bürgerbeteiligung weitergehen soll.

Daher haben wir am 9.11. wiederum an den Oberbürgermeister geschrieben und weitere Vortragsveranstaltungen mit Referenten aus Städten, in denen die BB weiterentwickelt ist, vorgeschlagen und die Übernahme der Reise-und Hotelkosten durch die IG MARSS angeboten. Lesen Sie hier !


Wird Bürgerbeteiligung schon wegen eines zu hohen formellen Anspruchs scheitern?

Oktober 2016. Der Oberbürgermeister hat unsere 10 Fragen zum Magistrats-Konzepts zur Entwicklung der Bürgerbeteiligung in Marburg beantwortet. Lesen Sie hier OB Dr.Spies zu den Fragen der IG MARSS und die Antwort der IG MARSS darauf.

Der Ansatz des Oberbürgermeisters bleibt widersprüchlich und unrealistisch. Einerseits möchte er die absolute Inklusion bei allen Abschnitten der Bürgerbeteiligung (ein Konzept, das bisher keiner Kommune gelungen ist und so nicht angestrebt, sondern zumeist projektbezogen verwirklicht wird) und andererseits wird Bürgerbeteiligung von oben reglementiert. Schon in der Konzeption eines Quadrologs mit Universität, Verwaltung und Politik als Institutionen gegenüber den Bürgern liegt ein großes Problem, das sich noch dadurch verstärkt dass Dr.Spies bisher nur mit den Institutionen und noch nicht mit den Bürgern gesprochen hat.

Die IG MARSS hat sich sehr intensiv und wortgenau mit dem vorgelegten Konzept zur Entwicklung der Bürgerbeteiligung beschäftigt und ist zu der Überzeugung gekommen, dass dieses Konzept einer Überarbeitung bedarf, die mit den Bürgern diskutiert werden sollte, bevor sie vom Parlament in einer geänderten Form beschlossen würde. Sollte es ohne Änderungen bereits jetzt vom Parlament beschlossen werden, würde es für die weitere Entwicklung verbindliche Vorgaben enthalten, die wir keineswegs für zielführend halten... Lesen Sie hier alle 10 Fragen.

Die Magistratsvorlage finden Sie hier: Stadt Marburg

5.Themenabend der IG MARSS am 8.6.2016

Lesen Sie hier: Einführung und Begrüssung des Abends (C.Schreiner)
Presseinfo der Veranstaltung

 

25.4.16: IG MARSS wiederholt ihren Vorschlag,auf weitere Bauten am Pilgrimstein zu verzichten und legt neue Argumente vor. Lesen Sie hier: Presse-Erklärung vom 25.4.


27.2.16 : "Grüne" (?) Umweltpolitik: Marburger Stadtgebiet wird Umweltzone aber auf der mitten durch die Stadt führenden B3a Stadtautobahn darf weiter gerast und gestunken werden. Grüner Vize-Ministerpräsident lehnt weiterhin Temporeduzierung auf B3a ab.
lesen Sie hierzu ein Flugblatt der BI Stadtautobahn und einen Bericht des Hessischen Rundfunks :
http://hessenschau.de/wirtschaft/marburger-umweltzone-spart-stadtautobahn-aus,umweltzone-marburg-100.html

20.2.16: Statt eines Neubaus am Pilgrimstein: Bildarchiv Foto Marburg in die leere Chemie auf den Lahnbergen! Damit würde verhindert, dass der Alte Botanische Garten von weiteren 4-stöckigen Bauten umgeben würde. Lesen Sie hier weiter.....(Presseerklärung

Universitätspräsidentin Prof Krause dazu in der OP : "Absurd". Wirklich ?

Vorschlag für eine neue Beziehungsebene Universität-Stadt Marburg: Dem Eigenen nur so lange Vorrang gewähren, wie es das Allgemeine nicht beschädigt. (frei nach Immanuel Kant)

Nov.2015: Kommt am Fuße des Schlossbergs die ‚Schlucht vom Pilgrimstein‘? In der kürzlichen Sitzung des Denkmalbeirats stellte Architekt Heide aus Frankfurt eine vorläufige Planung für die weitere Bebauung des ehemaligen Brauereigeländes am Pilgrimstein vor. Danach werden zwei neue Gebäude neben dem Deutschen Sprachatlas entstehen: der Neubau des Bildarchiv- Foto Marburg und ein Seminargebäude. Lesen Sie weiter...

IG MARSS PREIS 2015 für

Manfred Ritter

Um Spenden für das Uni-Museum werben und den Marburgern Billig-Fassaden bei Uni-Neubauten zumuten, das geht nicht!


Die Universität will an Material und Gestaltung der Neubauten Universitätsbibliothek und Sprachatlas sparen und damit von der ursprünglich geplanten Gestaltung der Fassaden abweichen. Lesen Sie hierzu ein Rundschreiben an die Fraktionsvorsitzenden der im Stadtparlament vertretenen Parteien mit der Aufforderung, sich gegen diese Pläne einzusetzen. Inzwischen hat die Universität wenigstens von der Befestigung der Fassadenplatten mit häßlichen Stiften abgesehen. Den Sprachatlas in seiner schlichten Gestalt kann man bereits jetzt fast fertiggestellt sehen.

Ein denkmalgeschützes Haus in der Marbach drohte zu verfallen
. Die IG MARSS forderte die Stadt auf, umgehend zu helfen. Dafür hat sie aus Spenden ihrer Mitglieder eine Anschubfinanzierung von 1.500 Euro für die Sicherungen und Abdeckungen an die Stadt überwiesen.

Zur Pressenotiz vom 15.2.2015

Bürgermeister und Seilbahn-Aktionist Dr. Kahle (Grüne/B90) sagt in einem TV- Interview mit RTL-Regional , die Seilbahn bedeute "eine starke Veränderung des Stadtbildes" und ergänzt "...aber man gewöhnt sich an Vieles." 

Meint Dr.Kahle damit die in seiner Amtszeit entstandenen Bausünden wie Marktdreieck oder DVAG Holding?



Mit zwei neuen Studien brachte Dr.Kahle im November und Dezember das Thema Seilbahn wieder ins Gespräch. Für die Studie der Planungsgruppe Nord aus Kassel gab es einen parlamentatischen Auftrag innerhalb der Fragestellung nach einer klimafreundlichen Verbesserung der Verkehrsverbindung auf die Lahnberge. Die lief - Überraschung !! - darauf hinaus, dass eine Seilbahn die ideale Lösung des Problems wäre. Allerdings hatte die PGN keine eigenen Daten über derzeitige Nutzungen erhoben und sich nur teilweise auf eine vorhandene Untersuchung gestützt. Nach Meinung einiger Veranstaltungsteilnehmer wurden in dieser Studie weitere wesentliche Fragen nicht gestellt und nicht beantwortet.
Die zweite Studie war der Entwurf eines Seilbahn-Konzept-Spezialisten und vom Parlament nicht beauftragt. Nach ihr ist in punkto Seibahn alles machbar, was in einer sehr heftigen Diskussion vor allem von Anwohnern des Ortenbergs kritisiert wurde. Dr.Kahle räumte die Möglichkeit einer Bürgerbefragung ein, die die Oberhessische Presse spontan online umsetzte. Bis 9.12. stimmten 61% (17.138) gegen und 39% (10.743) für das Seilbahn-Projekt (www.op-marburg.de). Das Thema Seilbahn scheint gegenüber der Buga '29 weitaus wichtiger für die Marburger - oder begabte Hacker...
Mehr zum Thema ..aktuell/themen.html

Stadtautobahn: Wahlversprechen einlösen!
Pressemitteilung vom 29.07.2014 - Bürgerinitiative Stadtautobahn Marburg

Die Bürgerinitiative Stadtautobahn hat den zuständigen Hessischen Minister für Wirtschaft und Verkehr, Herrn Tarek Al-Wazir, in einem Schreiben im Juli 2014 ermuntert, die hinlänglich bekannte Lärmbelastung der Marburger Bürger durch die B3 schnell und signifikant zu verringern. Entsprechende Zusagen seiner Partei aus der Zeit vor der Landtagswahl sollen endlich in die Tat umgesetzt werden.
Trotz Erinnerung im Oktober ist bis jetzt (Mitte November) der grüne Minister die Antwort schuldig geblieben.

"Die BI Stadtautobahn fordert aus diesem Grunde die sofortige Einführung einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80km/h für PKW und 60 km/h für LKW auf der Stadtautobahn von Wehrda bis Cappel endlich umzusetzen-  entsprechend dem bereits 1998 gefassten Beschluss der Marburger Stadtverordnetenversammlung.
Lärmschutz an der Quelle, wie Temporeduktion in Kombination mit Flüsterasphalt, hilft dem gesamten Stadtgebiet und ist daher auch kostenseitig eine erste Wahl.
Die BI erinnert daran, dass gegen die aktuell existierenden Lärm- und Emissionsprobleme durch die B 3a in Marburg kurzfristige Lösungen umgesetzt werden müssen, so sehr auch die aktuellen Bemühungen für eine zukünftige städtebauliche Optimierung - etwa für die Bundesgartenschau 2029 und natürlich für die Menschen in dieser Stadt - zu begrüßen sind."

Inzwischen wurden die Masterarbeiten der Studierenden bei Prof. Jahnen an der TH Mittelhessen zu städtebaulichen Perspektiven nach Untertunnelung der Stadtautobahn fertiggestellt. Im Januar 2015 werden die Studierenden in einer öffentlichen Veranstaltung (ggf. im Beisein des Gestaltungsbeirats) ihre Arbeiten präsentieren.


BUGA 2029 : Wie man die Bürger mit einem Bürgerbeteiligungsworkshop positiv auf die BUGA einstimmen wollte....


Oberbürgermeister Egon Vaupel möchte die Bundesgartenschau 2029 in Marburg stattfinden lassen. Er verbindet mit ihr eine von Lokaler Agenda und BI Stadtautobahn ins Gespräch gebrachte (Teil-) Untertunnelung der Stadtautobahn. Im Auftrag der Stadt Marburg führte seit 24.Mai die Bertelsmann-Stiftung eine umfangreiche Bürgerbeteiligung zu Details der BUGA durch. Die anfangs vorgesehene Fragestellung, ob man sie überhaupt in Marburg machen sollte, wurde aufgrund geringer Teilnehmeranmeldungen zu diesem Thema, ersatzlos gestrichen.

In der Auftaktveranstaltung beschäftigten sich rund 100 Marburger in verschiedenen Themenkreisen, deren Ergebnisse bis Mitte Juli in einem OnlineForum diskutiert und vertieft werden können. Nach einer Woche aber zeichnete sich bereits ab, dass das Interesse daran offenbar noch sehr gering ist.

Zu Beeinflussung, Falschaussagen und Problemen dieses 'Modellversuchs' lesen Sie hier einen kritischen Rückblick eines Teilnehmers.



Bürger sind genervt: Dauerthema "Seilbahn" muss endlich vomTisch!


Das Stadtparlament hatte schon vor Jahren beschlossen, das Thema "Seilbahn auf die Lahnberge", das B90/Die Grünen ins Spiel gebracht hatten, endgültig zu beerdigen. Im Koalitionsvertrag 2011 ließ sich die SPD von den Grünen auf die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Verbesserung der Verkehrsanbindung Lahnberge anringen. Die soll Mitte 2014 vorliegen. Inzwischen haben sich die Mitglieder der Marburger SPD gegen das Seilbahn-Projekt ausgesprochen. Die CDU war schon immer dagegen wie auch kleinere Parteien. Bürger am betroffenen Ortenberg sind es nun leid: sie gründeten eine Bürgerinitiative-Gegen-eine-Seilbahn (BI GEIST). Lesen Sie weiter...


Bürger sollen fragen dürfen

In Bad Homburg und anderen Städten ist es bereits praktizierter Alltag: Vor den öffentlichen Sitzungen aller Ausschüsse und des Stadtparlaments ist eine Fragestunde (15 Minuten) für Bürger eingerichtet und erprobt. Die IG MARSS möchte dies auch in Marburg realisiert sehen.

Wir fordern: Fortsetzung der Live-Stream-Übertragungen

Leider hat das Stadtparlament nach einer Testphase die Internet-Live-Stream Übertragungen der Sitzungen des Stadtparlaments nicht weitergeführt, obwohl diese Einrichtung sehr positiv aufgenommen wurde und mehr Bürgerinformation ermöglicht. Sollten einige Abgeordnete Bedenken haben, ihre Redebeiträge später in Youtube vorzufinden, empfehlen, wir Rücksprache bei den Bundestagsabgeordneten, deren Reden regelmäßig über Phoenix im TV übertragen werden.

WOHNBLOCKS 'ALTE GÄRTNEREI'

Am nördlichen Ortenberg sollen 9 Wohnblocks auf dem Gelände der Alten Gärtnerei der Universität entstehen. Lesen Sie hierzu den Text der Eingabe der IG MARSS zum vorgezogenen Bebauungsplan-Entwurf.

Die Baugeehmigung wurde inzwischen erteilt, bevor der Bebauungsplan Gültigkeit erlangte. Die Einsender von Eingaben wurden bis Anfang November noch nicht informiert, wie mit ihren Eingaben umgegangen wurde, aber es wird bereits gebaut. Zwei-Klassen-Bürgerbeteiligung? Eine für öffentliche Projekte und eine andere für private, stadtbildprägende Großprojekte?

IG MARSS Änderungsvorschlag des Bebauungsplans verändert Baupläne der Universität auf dem Brauereigelände.


Monatelang erschreckten diese Zeichnungen die Marburger:


Foto: H.Bambey

So sollte der Neubau des "Deutschen Sprachatlas" einmal aussehen.Erst nach Drängen der IG MARSS wurden im April Visualisierungen vorgestellt, die die Architektur begreifbarer machen, aber dennoch nicht "State-of-the-Art" zeitgemäßer Visualisierungsmöglichkeiten sind. Eine Planung ohne Bürgerbeteiligung und ohne Gesamtkonzept. Brennpunkt: Brauereigelände

Text der Eingabe der IG MARSS zum Bebauungsplan hier!
Pressemitteilung der IG MARSSvom 21.3.2013 zur Diskussion um die Architektur hier!
Neue Visualisierungen des Baus (April 2013) hier Seite der Uni Marburg !

Inzwischen hat das Stadtparlament den Bebauungsplan beschlossen und eine von der IG MARSS vorgeschlagene Änderung teilweise übernommen : damit der zweite, größer geplante Bau auf dem Gelände nicht zu dicht am Pilgrimstein steht, wurde die Baugrenze um 2.50 Meter nach innen verschoben. Das ist bereits ein Zugeständnis an die Pläne der Universität, hier die neue Juristische Faklultät zu errichten. Usprünglich wollte der Magistrat aufgrund der Eingabe der IG MARSS den Abstand auf 4 Meter ausdehnen.
Universitätspräsidentin Prof.Dr.Krause erklärte nun, dass unter diesen Voraussetzungen ein Neubau der Juristischen Fakultät an dieser Stelle wegen zu geringen Platzangebots nicht mehr in Betracht komme. Diese Fläche soll weiterhin für Projekte der Universität zur Verfügung stehen, aber in absehbarer Zeit nicht bebaut werden

Am Tag nach unserer Pressemitteilung hat der Oberbürgermeister in der Stadtverordnetenversammlung eine räumliche Visualisierung des Projektes in absehbarer Zeit angekündigt.

 

Dritter Anlauf auf den Welterbe-Status:

Im Grunde eine Bankrotterklärung
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Neues von der "Stadtautobahn": Aussichten, Initiativen und Ignoranz

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